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Digitalkamera für Kinder

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Digitalkamera für Kinder – Kleine Fotografen ganz groß

Viele Hersteller, wie beispielsweise V-Tech, bieten spezielle Kinderkameras an, die sich zum Teil bereits für Kinder ab 4 Jahren eignen. Die Modelle zeichnen sich durch eine vereinfachte Handhabung, ein fröhlich-buntes Design und eine optimierte Robustheit aus. Spezielle Kinderkameras sind daher ideal für Kinder, um erste Erfahrungen im Umgang mit einer Kamera zu sammeln und die Lust am Fotografieren schon in jungen Jahren zu wecken. Doch genauso wie bei es bei Erwachsenen der Fall ist, möchten auch Kinder sich stetig weiterentwickeln und verbessern. Daher wird es irgendwann Zeit, die kleinen Fotografen mit einer Digitalkamera für Kinder auszustatten. In diesem Falle handelt es sich um eine gewöhnliche Digitalkamera, die auch von Erwachsenen genutzt wird, die jedoch spezielle Features aufweist, die sie auch gerade für Kinder sehr empfehlenswert macht.

Wann eignet sich eine herkömmlichen Digitalkamera für Kinder?

Die Ansprüche, oder vielmehr Erwartungen, die ein vierjähriges Kind an seine Kamera stellt, weichen stark von denen eines beispielsweise neunjährigen Kindes ab. Während es bei dem Vierjährigen vornehmlich um ein „Mama, schau mal, was ich da fotografiert habe“ geht und es sich meistens um ein wildes Drauf-los-Knippsen handelt, möchten neunjährige oder noch ältere Kinder, sich schon intensiver mit ihrem Motiv und auch ihrer Kamera auseinandersetzen. Lässt sich das Motiv noch näher heranholen? Wie wirkt sich der Blitz aus? Und was bedeuten eigentlich all die Knöpfe an der Kamera? Reine Kinderkameras können diese Ansprüche nicht erfüllen, da sie zwar durchaus viele Funktionen aufweisen können, diese Funktionen jedoch so einfach wie möglich gehalten sind, um kleine Kinder nicht zu überfordern. Genauso wenig Sinn macht es jedoch, das Kind mit der teuren Spiegelreflex der Eltern loszuschicken. Zum einen wäre der finanzielle Verlust wohl doch zu groß, sollte die Kamera beschädigt werden, zum anderen sind diese Modelle wiederum so komplex und vielschichtig in ihren Funktionen, dass selbst viele Erwachsene erst nach langjähriger Praxis das Gerät in seinem vollen Umfang nutzen lernen. Für einen passionierten Jung-Fotografen wäre dies desillusionierend. Wichtig ist es somit, einen guten Mittelweg zu finden. Daher wird es Zeit für eine kindertaugliche Digitalkamera, die das Kind zwar herausfordert, es aber nicht überfordert. Hier lassen sich mitunter die Weichen legen, die darüber entscheiden, ob Fotografie später einmal als ernstzunehmendes Hobby betrieben wird. Denn wer schon in frühen Jahren die Leidenschaft am Fotografieren für sich entdeckt, wird sie meist schwerlich nur wieder los.

 

Ab wann zu einer ‚vollwertigen‘ Digitalkamera gewechselt werden sollte, ist jedoch von Kind zu Kind unterschieden und lässt sich nur schwerlich an einem bestimmten Alter festmachen, da sich jedes Kind individuell entwickelt. Dem Kind sollte in jedem Fall der Wert der Kamera bewusst sein. Dementsprechend muss von ihm erwartet werden können, mit der Kamera pfleglich umzugehen. Es ist von Vorteil, wenn das Kind zudem bereits lesen kann, um die Befehle auf dem Display zu verstehen. Andererseits kann ebenso darauf geachtet werden, ein Modell zu kaufen, das über ausreichend Piktogramme verfügt. Diese machen Lesen überflüssig, da die Kinder intuitiv die Bedienung anhand der Bilder verstehen.

 

Eine ungefähre Richtlinie kann sein, dass Kinder ab etwa 7 oder 8 Jahren verstärkt weniger Wert darauf legen, dass die Kamera vor allem über Spielfunktionen verfügt, sondern es ihnen zunehmend wichtig wird, dass die Bilder auch über eine ansprechende Qualität verfügen. Ab diesem Alter kann somit eine Digitalkamera für Kinder in Erwägung gezogen werden.

Dennoch ist es immer eine individuelle Entscheidung, ab wann eine kindertaugliche Digitalkamera als Investition in Betracht kommt. In jedem Fall sollten dem Kind die ‚Ergebnisse‘ wichtig sein. Sprich, das Kind sollte Interesse an den Bildern zeigen, die es mit der Kamera macht und sich damit auseinandersetzen, ob diese beispielsweise verwackelt, zu dunkel oder die Motive zu weit sind. Denn dann interessiert es sich auch für die Funktionen der Kamera, mit denen sich die Bildergebnisse noch optimieren lassen. Kinder, denen es allein ums Knippsen geht und die die Bilder danach nicht wirklich begutachten, werden in der Regel auch kein gesteigertes Interesse an einer Digitalkamera für Kinder haben, da sie eine verbesserte Kameraqualität nicht mit einer verbesserten Fotoqualität in Verbindung bringen. Der Kauf einer kindertauglichen Digitalkamera sollte daher immer von Kind zu Kind individuell abhängig gemacht werden.

Vor- und Nachteile einer Digitalkamera für Kinder im Überblick

Vorteile:

Deutlich bessere Bildqualität als bei reinen Kinderkameras (Stichwort: Megapixel)

Interner Speicher sowie Speichererweiterung durch externe Speicherkarte

Anschaulicheres Display

Integrierte Videofunktion für spontane Clips

Verschiedene Einstellungen sind möglich, z.B. Panorama-Einstellung oder spezielle Einstellungen für Bilder in der Dämmerung

Nachteile:

Preislich mitunter über den Anschaffungskosten für eine reine Kinderkamera

Nicht für sehr junge Kinder geeignet

 

Worauf sollte man Kauf einer kindertauglichen Digitalkamera achten?

Zu den Hauptkriterien für die Auswahl einer Digitalkamera für Kinder gehört zum einen deren Robustheit. Hier haben sich gerade spezielle stoßfeste Outdoor-Modelle bewährt, da deren Öffnungen sowohl wasser- als staubdicht sind und ein Pfützenplatscher ebenso verziehen wird wie das Herumspielen auf dem Boden im Freien. Wem dies noch nicht genügt, der kann auch darauf achten, dass die kindertaugliche Digitalkamera über eine Unterwasserfunktion verfügt. Ideal wäre dies zum Beispiel, für den nächsten Familienurlaub. Zoom, Videofunktion in Full HD, eine übersichtlich gestaltete Kamerarückseite; alles, worauf auch erwachsene Fotoanfänger Wert legen würden, sollte auch bei einer Digitalkamera für Kinder vorhanden sein.

Zudem ist es immer empfehlenswert, sich selbst ein Budget zu setzen. Mehr als 150 € sollte für eine Digitalkamera für Kinder nicht notwendigerweise ausgegeben werden.

Welche passenden Modelle gibt es?

Die Modellauswahl an Einsteigermodellen und somit passenden Digitalkameras für Kinder ist natürlich groß. Einige Modelle haben sich als besonders erwähnenswert herauskristallisiert. So etwa die Nikon Coolpix s32, die schon durch ihre knalligen Farben direkt ins Auge sticht. Diese Digi-Cam ist robust und bedienungsfreundlich und verfügt über ein wasser- und staubdichtes Gehäuse. Ebenfalls aus dem Hause Nikon stammt die Coolpix L29, eine angenehm leichte Digi-Cam, die gut in der Hand liegt und mit der sich Bilder in hoher Auflösung schießen lassen. Dasselbe gilt auch für die Nikon Coolpix L27, die über intelligente Automatiken verfügt und eine angenehm leichte Bedienung bietet. Gute kindertaugliche Digitalkameras sind auch die Modelle Powerflex 820, Sportsline 60, Compactline 52 sowie Youngstar aus dem Hause Rollei. Bei letzterer handelt es sich um eine spezielle Actioncam für Kinder und Jugendliche, die bis 10 m sogar wasserdicht ist und als Helmkamera genutzt werden kann.



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